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> Kubiss Podcasts wir lassen lesen.Podcast abonnieren
Wir lassen lesen. Der VS Mittelfranken hat mit dem Kulturreferat der Stadt Nürnberg und kubiss e. V. 14 Menschen aus Nürnberg ausgewählt, denen Sie Ihre Aufmerksamkeit mit den Ohren leihen können. Es sind Teilnehmende, die sich mit der Literatur auf unterschiedliche Weise beschäftigen: als Schriftstellerin, als Journalist, als Schauspielerin, als Erzähler, als Theaterregisseurin oder zum Beispiel auch als Buchgestalter. Und: sie lesen alle eigene Texte. Wie im vergangenen Jahr können Sie also in ausgewählte, selbstverfasste und von den Urheberinnen und Urhebern gesprochene Werke hineinhören. Wir lassen lesen. Wobei, wenn wir es genau nehmen, stimmt es nicht ganz mit dem Vorlesen. Denn zum Beispiel Michl Zirk ist Erzähler. Seine Geschichten, die er landauf und landab erzählt, sind überliefert oder stehen in seinem Kopf geschrieben, und aus dem Gedächtnis genommen trägt er sie uns vor. So ist Erzählen auch vergleichbar mit Vorlesen. Oder Johannes Volkmann, der nicht nur mit Worten spricht, sondern auch mit dem Papier arbeitet; gleichzeitig nimmt er Geschichte und Papier zu einem Theaterstück zusammen. Das Papier, die Grundlage für das Festhalten von Geschichten, seit vielen Jahrhunderten. In die Zeiten der Jahrhunderte, unserer Vorgeschichte also, geht zum Beispiel Nadja Bennewitz. Sie ist Historiekerin und berichtet in einem Beitrag über die berühmte antike Prophetin Sybilla, die in einer Grotte in den Marken lebte. Überlieferte Geschichten, niedergeschriebene Gedanken, vorgelesene Sätze. Wie auch immer - was auf dem Papier geschrieben steht, ist ein Festhalten von Ereignissen und Eindrücken. Was vom Papier gelesen wird, ist Unterhaltung und Wissen erlebbar machen. In diesem Sinne freue ich mich, dass die Auswahl der Teilnehmenden einen breiten Bogen in ein thematisch und literarisch vielseitiges Vorlesen und Hören geben wird. Wir lassen lesen. Wir bedanken uns. Als Organisatorin danke ich besonders den Vorleserinnen und Vorlesern, die auf die Anfrage einer Teilnahme zusagten und ihre Beiträge honorarfrei zur Verfügung stellen. Ich bin gespannt, was in den nächsten zwölf Monaten auf dem Podcast "wir lassen lesen." vorgelesen und zu hören sein wird. Madeleine Weishaupt
Wer ist der Verband Deutscher Schriftsteller VS (in ver.di), Regionalgruppe Mittelfranken?Die Regionalgruppe gründete sich 1984. Bis im vergangenen August 2008 hiess die Gruppe „VS Nürnberg“, änderte den Namen gemäss den bayerischen und gewerkschaftlichen Bezirken nachkommend in „VS Mittelfranken“ um. Organisiert ist der Verband in der Gewerkschaft ver.di, dem Berufsverband und der Interessensvertretung für Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Ehrenamtlich im Vorstand tätig sind zur Zeit Madeleine Weishaupt (1. Vorsitzende) und Leonhard F. Seidl (Stellvertreter). Durch die Gründung 1984 erhielt die Literatur in der Stadt einen neuen Stellenwert: Literatur wurde zum Thema und zum Anlass. Mitglieder veranstalteten Lesungen und richteten Foren ein, in denen Literatur in den Mittelpunkt kam. Es entstanden auch Möglichkeiten, diese Veranstaltungen mit Mitteln aus verschiedenen Quellen zu finanzieren und Kontakte zu Schreibenden in den Partnerstädten der Stadt Nürnberg zu knüpfen. Dies ergab dem Schreiben in der Region einen neuen Blickwinkel: den „in die Welt“. Neben der eigenen Verbandsarbeit unterhält der VS Mittelfranken auch mit anderen ver.di-Fachgruppen Kontakt und Austausch. Einen wichtigen und immer noch aktuellen Schwerpunkt bilden Lesungen an Schulen, sei dies durch die ehemalige und auch bundesweit durchgeführte Leseaktion „9.11. wider das vergessen“ oder durch Gespräche mit Schülerinnen und Schülern zur Arbeit als Schriftstellerin oder Schriftsteller. Auch führen einzelne Mitglieder „Schreibwerkstätten“ oder literaturverwandte Vorträge an Schulen und in anderen Einrichtungen durch. Der VS Mittelfranken organisiert u. a. diese Projekte und Veranstaltungsreihen:
Weitere Informationen zum Verband unter www.vs-bayern.de oder schreiben Sie eine Mail an Madeleine Weishaupt, vs-mittelfranken@arcor.de
Warum ein Podcast?Diese Frage ist berechtigt, sie zu beantworten ist nicht einfach. Simpel geantwortet: ein Podcast ist „in“. Denn: Wer trägt nicht einen iPod mit sich herum, auf dem das eigene Hörprogramm zusammengestellt wird und zu jeder Zeit hörbar ist? Ein Grossteil der Gesellschaft bedient sich diesem individuellen Gestalten. Ein Podcast ermöglicht es den Hörenden, jederzeit einen Beitrag über das Internet abzurufen und nach ihren oder seinen zeitlichen Möglichkeiten anzuhören. Ein Podcast ist auch, wie unter dem letzten Punkt auf dieser Seite erwähnt, das Aufgreifen und Zugreifen auf ein modernes technisches Mittel nach dem Hörbuch. Die Schriftstellerin oder der Schriftsteller wird mit dem Ausschnitt aus ihren oder seinen Werken vorgestellt und die Hörenden können entscheiden, ob sie weiteres über die Mitglieder lesen und erfahren möchten. Und warum auf dem Kultur- und Bildungsserver der Stadt Nürnberg?
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