Vom frühen zum späten Dürer –
Das „kleine” Dürer-Jahr 2012
Nürnberg steht 2012 ganz im Zeichen der Kunst. Ein besonderer Schwerpunkt im Jahr der Kunst ist das „kleine” Dürer-Jahr, das Leben und Werk des Nürnberger Kunstgenies in all seinen Facetten zeigt:
Das Albrecht-Dürer-Haus steht für die Blütezeit des Meisters, der seine großen Werke schuf, als er das Haus unter der Burg bewohnte. Ab den 26. Juli eröffnet hier nun der neu umgebaute Dürer-Saal.
Die Ausstellung „Der frühe Dürer” im Germanischen Nationalmuseum beschäftigt sich mit der Entwicklung des jungen Künstlers zum berühmten Meister.
Die Veranstaltungshighlights des Kulturreferates komplettieren den Dürer-Schwerpunkt und schaffen den Bogen zwischen dem „frühen” und „späten Dürer”:
Dürers Triumphzug –
das Nürnberger Rathaus
Den „späten Dürer“ thematisiert das Kulturreferat am Veranstaltungswochenende „Dürers Triumphzug“ mit einer Zeitreise von Dürers Zeit bis heute.
Vom 3. – 5. August lässt im Kunst- und Kulturort Rathaus eine Projektion die Malereien im Rathaussaal auf der sogenannten „Dürer”-Wand wieder lebendig werden. Die alljährlichen Dürer-Vorträge, die erste RathausART und Führungen runden die Veranstaltung ab.
Dürers Nachbarschaft –
Gönner, Paten, Spekulanten
Sieben Skulpturengruppen und ein mechanisches Theater zeigen vom 30. Juni bis 2. September in einer Open-Air-Ausstellung Dürers Vernetzung in seinem „Kiez” der Burgstraße.
Dort auf dem Promi-Hügel lebten die Familie Frey, deren Tochter Agnes Dürer später heiraten wird, sein Lehrer Michael Wolgemut, Erfinder Anton Koberger, der Kunstliebhaber und Mäzen Sebald Schreyer und andere.